Béla Bartók

«Concerto for Orchestra»
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Cornelius Meister

„Nicht nur hier begeisterte Chefdirigent Cornelius Meister mit seiner suggestiven gestalterischen Kraft, seiner Kunst der zwingend aufgebauten Steigerung und Höhepunkte.“

Wiener Zeitung

Cornelius Meister
(* 23. Februar 1980 in Hannover)

Schule

1985–1986
Vorschule für besonders begabte Kinder

1986–1990
Friesenschule (jetzt: Johanna-Friesen-Grundschule) Hannover

1990–1992
Orientierungsstufe Lüerstraße

1992–1996
Humanistisches Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium Hannover

Musikalische Ausbildung und Assistenzen

ab den frühen Achtzigern Klavierunterricht beim Vater,
Prof. Konrad Meister, und bei der Mutter, Anne Hammann-Meister

1984-1994
Cellounterricht bei Prof. Konrad Haesler

1986-1993
Chor der Musikschule Hannover bei Karin Mehlig

1989-1992
Synthesizer und Elektronische Musik bei George A. Speckert an der Musikschule Hannover

ab 1997
Dirigier-Hospitant an der Staatsoper Hannover und bei der NDR-Radiophilharmonie

1998
Musikalischer Assistent des Dirigenten Martin Brauß bei der Uraufführung der Oper London under Siege von David Wilde, einer Koproduktion von Staatsoper Hannover und Musikhochschule Hannover

2001
Musikalischer Assistent des Dirigenten Hans Urbanek bei der Neuproduktion der Oper Elektra von Richard Strauss an der Staatsoper Hannover

2004
Musikalischer Assistent des Dirigenten Pierre Boulez bei der Neuproduktion des Bühnenweihfestspiels Parsifal von Richard Wagner bei den Bayreuther Festspielen

Universität

1996–2003
Studium an der Hochschule für Musik und Theater (jetzt: Hochschule für Musik, Theater und Medien) Hannover bei Prof. Konrad Meister (Klavier), Prof. Martin Brauß und Prof. Eiji Ōue (Dirigieren), Prof. Jan Schroeder (Horn), Prof. Konrad Haesler (Cello), Prof. Dr. Peter Schnaus und Prof. Dr. Arnfried Edler (Musikwissenschaft), Prof. Dr. Ulrich Pothast (Philosophie), Prof. Martin Brauß und Prof. Frank Märkel (Musiktheorie)

2001
Klavierlehrer-Diplom

2003
Dirigier-Diplom

2000–2001
Studium an der Universität Mozarteum Salzburg bei Prof. Dennis Russell Davies, Prof. Jorge Rotter (Orchesterleitung) und Prof. Karl Kamper (Chorleitung)

Feste Positionen

Ab 2018
Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart und des Staatsorchesters Stuttgart

Seit 2017
Principal Guest Conductor des Yomiuri Nippon Symphony Orchestra Tokyo

Seit 2010
Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien (RSO Wien)

2005–2012
Generalmusikdirektor am Theater und Philharmonischen Orchester der Stadt Heidelberg

2003–2005
zunächst Dirigent, später Zweiter Kapellmeister an der Staatsoper Hannover

2001–2002
Solo-Korrepetitor mit Dirigierverpflichtung und Assistent des Generalmusikdirektors am Theater Erfurt

1999–2003
Dirigent des Jungen Sinfonieorchesters Hannover (JSO)

Preise und Stipendien

2018
OPUS KLASSIK in der Kategorie "Dirigent des Jahres"

2018
Diapason d'or für die DVD "Jules Massenet: Werther" (Oper Zürich, zusammen mit Tatjana Gürbaca, Juan Diego Florez, Anna Stéphany u. a.)

2018
Preis der Deutschen Schallplattenkritik, Bestenliste für die DVD "Jules Massenet: Werther" (Oper Zürich, zusammen mit Tatjana Gürbaca, Juan Diego Florez, Anna Stéphany u. a.)

2018
International Classical Music Award (ICMA) in der Kategorie "Symphonische Einspielung des Jahres" für "Bohuslav Martinů: Sämtliche Symphonien" zusammen mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien

2016
International Opera Award in der Kategorie "Best Production" für "Peter Grimes" am Theater an der Wien

2014
Bank Austria Kunstpreis in der Kategorie “Kunstvermittlung” zusammen mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien

2012
Dirigentenpreis der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern

2010

1. Preis beim Wettbewerb zum Tag der Musik des Deutschen Musikrats zusammen mit dem Philharmonischen Orchester der Stadt Heidelberg für “Rap it like Heidelberg”

2007
Junge Ohren Preis zusammen mit dem Theater und Philharmonischen Orchester der Stadt Heidelberg für “Das neue Wunderhorn“

2007
Preis für das “Beste Konzertprogramm” des Deutschen Musikverleger-Verbands

2006
Aufnahme in die Liste 100 Köpfe von morgen

2003–2007
Stipendiat des Dirigentenforum des Deutschen Musikrats. Aufnahme in die Künstlerliste Maestros von morgen

2003
3. Preis beim Hochschulwettbewerb Dirigieren

2001
Stipendiat der Akademie Musiktheater heute der Deutsche Bank Stiftung

2000
Preis der Deutschen Stiftung Musikleben beim Deutschen Musikwettbewerb zusammen mit seinem Duopartner, dem Klarinettisten Clemens Trautmann. Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler

1998
Radeberger Förderpreis des Schleswig-Holstein Musikfestival und Publikumspreis, zusammen mit seinem Duopartner, dem Klarinettisten Clemens Trautmann

1998
Stipendiat der Bayreuther Festspiele auf Vorschlag des Richard-Wagner-Verband Hannover

Ab 1997
Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes

Ab 1996
Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben

1996
1. Preis beim Südwestdeutschen Kammermusikwettbewerb, zusammen mit seinem Duopartner, dem Klarinettisten Clemens Trautmann

1996
1. Preise beim Regional- und Landeswettbewerb und 2. Preis beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert in der Kategorie Klavier solo. 1. Preis in der Kategorie Klavierbegleitung

1994
1. Preise beim Regional- und Landeswettbewerb Jugend musiziert in der Kategorie Klavier solo. 1. Preis in der Kategorie Klavierbegleitung

1992
1. Preise beim Regional- und Landeswettbewerb und 2. Preis beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert in der Kategorie Klavier solo. 1. Preis in der Kategorie Klavierbegleitung

1990
1. Preise beim Regional- und Landeswettbewerb Jugend musiziert in der Kategorie Klavier solo

1988
1. Preis beim Regionalwettbewerb Jugend musiziert in der Kategorie Klavier solo

1986
1. Preis beim Regionalwettbewerb Jugend musiziert in der Kategorie Klavier solo

Debüts als Dirigent

2018
Filarmonica della Scala Mailand

2017
Orchestre national de Lyon
Royal Scottish National Orchestra
Glyndebourne Festival mit dem London Philharmonic Orchestra
Orchestra Sinfonica Nazionale della Rai

2016
Vlaamse Opera Antwerpen und Gent mit dem Symfonisch Orkest Opera Vlaanderen
SWR Symphonieorchester

2015
Teatro alla Scala Mailand
Badische Staatskapelle Karlsruhe
Mostly Mozart Festival Orchestra New York
Romanian National Radio Orchestra beim Enescu Festival Bukarest
Isländisches Sinfonieorchester Reykjavik
Orchestre de la Suisse Romande

2014
Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia Rom
National Symphony Orchestra Washington
Orchestre de Paris
Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR
BBC National Orchestra of Wales
Royal Opera House Covent Garden London
Yomiuri Nippon Symphony Orchestra Tokyo
Orchestra La Scintilla Zürich
musikprotokoll im Festival Steirischer Herbst

2013
Ensemble intercontemporain Paris
Helsinki Philharmonic Orchestra
Tonhalle-Orchester Zürich
Latvian National Symphony Orchestra

2012
Königliches Concertgebouw Orchester Amsterdam
Semperoper Dresden mit der Sächsischen Staatskapelle
Danish National Symphony Orchestra
Oper Zürich
Wiener Staatsoper
Baltimore Symphony Orchestra

2011
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Baltimore Symphony Orchestra
Swedish Radio Symphony Stockholm
City of Birmingham Symphony Orchestra
Salzburger Festspiele

2010
Theater an der Wien
Royal Opera House Kopenhagen

2009
Düsseldorfer Symphoniker
SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg
San Francisco Opera
Deutsche Oper Berlin
Bamberger Symphoniker

2008
Radio-Symphonieorchester Wien
Bournemouth Symphony Orchestra
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Dresdner Philharmonie
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB)
Frankfurter Opern- und Museumsorchester
BBC Philharmonic Orchestra Manchester
Philharmonisches Orchester Essen
Kurpfälzisches Kammerorchester
Lettische Nationaloper
Tiroler Landestheater mit dem Symphonieorchester Innsbruck

2007
Orchestre de l'Opéra de Paris
Theater Basel mit dem Sinfonieorchester Basel
Indianapolis Symphony Orchestra
MDR Sinfonieorchester
NDR Radiophilharmonie Hannover
NDR Sinfonieorchester Hamburg
Teatro Nacional de São Carlos Lissabon mit dem Orquestra Sinfonica Portuguesa
Bielefelder Philharmoniker

2006
Staatsoper Stuttgart mit dem Württembergischen Staatsorchester Stuttgart
Neues Nationaltheater Tokyo (New National Theatre Tokyo) mit dem Tokyo Philharmonic Orchestra
Lübecker Philharmoniker
Staatskapelle Weimar
Beethoven Orchester Bonn
Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz

2005
Grazer Philharmonisches Orchester
Heidelberger Schlossfestspiele
Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern
Oper Leipzig mit dem Gewandhausorchester Leipzig
Gürzenich-Orchester Köln an der Oper Köln

2004
Osnabrücker Symphonieorchester
Württembergische Philharmonie Reutlingen
Theater Heidelberg (jetzt: Theater und Philharmonisches Orchester der Stadt Heidelberg) mit dem Philharmonischen Orchester der Stadt Heidelberg
Bayerische Staatsoper München mit dem Bayerischen Staatsorchester

2003
Komische Oper Berlin
Niedersächsische Staatsoper Hannover mit dem Niedersächsischen Staatsorchester
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
Hamburger Symphoniker
Nürnberger Philharmoniker am Staatstheater Nürnberg

2002
Hamburgische Staatsoper (jetzt: Staatsoper Hamburg)

2001
Orchester der Universität Mozarteum Salzburg
Mozarteumorchester Salzburg
Theater Erfurt mit dem Philharmonischen Orchester Erfurt

1999
Jugendsinfonieorchester Hannover (jetzt: Junges Sinfonieorchester Hannover)
Ensemble musica viva Hannover

1998
Gehrdener Kammerorchester

Ehrenmitgliedschaften

Richard-Wagner-Verband Hannover

Freundin des RSO Wien

Richard-Wagner-Verband Stuttgart

Familie
Stammbaum

Cornelius Meister wurde 1980 getauft und 1994 an der Dreifaltigkeitskirche Hannover konfirmiert.
Cornelius Meister ist seit 2006 mit der Sängerin Katharina Sellschopp-Meister verheiratet. Gemeinsam haben sie drei Kinder.

Hobbies
Bergsteigen, Schwimmen, Kanu fahren, Laufen, Fahrrad fahren; Geschichte, Jura; Jazz und Improvisieren